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Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,

hier ein paar wichtige Informationen sowie einige Tipps von mir, damit Sie immer sicher unterwegs sind.
Sollten Sie noch Fragen haben, so rufen Sie mich an oder schreiben mir eine kurze eMail.

Viele Grüße
Ihr Horst Werner

Winterreifen im Winter und Sommerreifen im Sommer!
… und das wegen ihrer Sicherheit und nicht aufgrund von Gesetzen.

Egal ob neues oder altes Auto:
die Reifen müssen neben der Bremse und der Lenkung in Ordnung sein.

• Wo gilt Winterreifen-Pflicht?

Informationen zur Winterreifenplicht in Deutschland:

Das Gesetz schreibt vor, daß Winterreifen in jedem Schnee-Monat aufgezogen sein müssen. Das heißt: Auch wenn bereits im September oder Oktober Schnee liegt, oder aber der Schnee noch bis in den April oder Mai liegen bleibt, müssen Winterreifen aufgezogen sein, da sonst ein Bußgeld droht.

Hier der Gesetzestext zu Ihrer Information:

Die Änderung des § 2 Abs. 3a StVO vom 04.12.2010 verbietet dem Führer eines Kraftfahrzeugs auf Straßen mit Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- und Reifglätte die Verwendung von Reifen, die nicht die Eigenschaften eines M+S-Reifens gemäß Anhang II Nr. 2.2 der Richtlinie 92/23/EWG besitzen.
Ausgenommen sind Fahrzeuge der Land- und Forstwirtschaft; bei Lkw über 3,5 t und Bussen genügt die Anbringung der M+S-Reifen auf der Antriebsachse.

Die Winterreifenpflicht gilt nur, wenn ein Fahrzeug bei den o. g. winterlichen Straßenverhältnissen gefahren wird. Parkende Fahrzeuge sind nicht betroffen.
Zuwiderhandlungen werden mit mindestens 40 Euro Bußgeld und einem Punkt im Verkehrszentralregister geahndet; bei Behinderung, Gefährdung oder Unfall auch höhere Bußgelder. Zudem kann der volle Versicherungsschutz der Kaskoversicherung wegen grober Fahrlässigkeit gefährdet sein.

Winterreifenpflicht gilt in:

  • Deutschland: seit Dezember 2010; bei winterlichen Verhältnissen (siehe oben)
  • Österreich: vom 01. November bis 15. April mit einer Profiltiefe von mindestens 4mm.
  • Slowakei

Keine Winterreifenpflicht gilt in:

  • Frankreich
  • Italien
  • Polen
  • Schweiz: keine grundsätzliche Pflicht. Es werden jedoch Schneeketten durch Schilder vorgeschrieben.

MEIN TIPP:
Sicherheit geht vor!
Deswegen in allen Ländern im Winter mit Winterreifen fahren.

Warum?
Winterreifen bleiben bei Temperaturen unter 7 Grad noch weich, wo der Sommerreifen schon verhärtet.
Auch die Lamellentechnologie unterscheidet den Winterreifen von einem Sommerreifen.
Die Hauptvorteile sind: kürzerer Bremsweg, bessere Spurtreue und natürlich bessere Traktion.

Informationen zur Winterreifenpflicht in Italien:

Widersprüchliche Meldungen aus Italien über die Verwendung von Winterreifen im Sommer haben in letzter Zeit für Verwirrung und Verunsicherung bei betroffenen Autofahrern geführt. Nach aufwändiger Recherche der ADAC-Juristen und darauf erfolgter Klarstellung des Landesamtes für Kfz der Provinz Bozen lässt sich feststellen, dass in Italien ab dem 15.05. spezielle Winterreifen während der Sommermonate nicht mehr verwendet werden dürfen. Das Verbot gilt auch für deutsche Kraftfahrzeuge und Anhänger. Motorräder sind von der Regelung nicht betroffen. Es handelt sich jedoch nicht um ein generelles Verbot, in den Sommermonaten Winterreifen zu benutzen.

An Kraftfahrzeugen montierte Reifen dürfen grundsätzlich den im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) angegebenen Geschwindigkeitsindex nicht unterschreiten.

Eine Ausnahme hiervon wird in Italien nur in den Wintermonaten zwischen dem 15. Oktober und 15. Mai des Folgejahres gewährt: In diesem Zeitraum dürfen wegen der Winterreifenpflicht auch solche Reifen verwendet werden, die einen niedrigeren Geschwindigkeitsindex aufweisen, als in den Fahrzeugpapieren vorgesehen ist (mit entsprechendem Geschwindigkeitsaufkleber im Sichtfeld des Fahrers).

In den Sommermonaten (16. Mai bis 14. Oktober) darf nach einer Verordnung des italienischen Transportministeriums mit Winter- oder Ganzjahresreifen dagegen nur dann gefahren werden, wenn diese einen Geschwindigkeitsindex aufweisen, der mindestens dem in der Zulassungsbescheinigung Teil I festgesetzten Geschwindigkeitsindex entspricht.

Als Beispiel:

Steht im KFZ-Schein 245/45R17 97 Y , müssen alle montierten Reifen vom 16. Mai bis 14. Oktober dieses Geschwindigkeits-Symbol Y aufweisen. 


Wie wichtig ist der richtige Reifen-Luftdruck?

Reifen-Luftdruck:

Leider ist bei den meisten Fahrzeugen der Luftdruck nicht korrekt.
Zu niedriger Luftdruck führt zu einer starken Erwärmung des Reifens.

Die Folgen sind:

  • Reifenschäden
  • schlechte Fahrstabilität
  • höherer Reifenverschleiß
  • höherer Kraftstoffverbrauch (bei den Benzinpreisen!)
  • längerer Bremsweg

MEIN TIPP:
Wir füllen auf Wunsch Stickstoff in alle 5 Reifen.
(das Reserverad nicht vergessen!).

Warum?
Die Atome sind wesentlich größer als die von Sauerstoff. Dadurch verliert der Reifen langsamer an Innendruck.
Ein nicht zu unterschätzender Teil der Reifenfüllung geht durch Diffusion über die Reifenflanke verloren, nicht über das Ventil. Bei größeren Atomen ist der Verlust geringer, der Reifen hat länger den einmal eingestellten vorgeschriebenen Reifendruck ... mit all seinen Vorteilen: bessere Fahreigenschaften, längere Laufleistung, uvm.

Meine Tipps für Sie

MEIN TIPP:
Die Besseren nach hinten

Warum?
Beim Kauf neuer Autoreifen sollten am besten alle vier Reifen gleichzeitig ersetzt werden.
Da es erfahrungsgemäß häufig zu unterschiedlicher Abnutzung kommt, rät der Fachmann, die neuen Reifen hinten zu montieren und die weniger abgefahrenen nach vorne zu wechseln. Wie in praktischen Fahrversuchen nachgewiesen wurde, ist für die Richtungsstabilität die Haftung der Hinterräder entscheidend.

Bricht ein Wagen hinten aus, führt dies zu unkontrolliertem Schleudern. Bei fehlendem Grip vorne rutscht das Fahrzeug geradeaus weiter. Das ist zwar unangenehm, aber vergleichsweise harmloser.

Zu ungleichmäßiger Abnutzung kommt es vor allem bei Fahrzeugen mit Frontantrieb, weil hier Lenk-, Brems- und Antriebskräfte gemeinsam auf die Reifen einwirken. Um dem entgegenzuwirken, empfiehlt der Fachmann, etwa alle 10.000 Kilometer die vorderen und hinteren Rädern zu tauschen. Dadurch werden alle vier Pneus gleichmäßig abgefahren und können später zusammen erneuert werden.

• Alles Wissenswerte zur Profiltiefe

Profiltiefe

Experten haben herausgefunden, dass sich auf nasser Fahrbahn bei einer Blockierbremsung der Bremsweg von 8 mm Profiltiefe im Gegensatz zu den gesetzlich vorgeschriebenen 1,6 mm nahezu halbiert.

MEIN TIPP:
Sommerreifen ab 3 mm und Winterreifen ab 4 mm den Laufpass geben.

Warum?
Neben dem verlängerten Bremsweg erhöht sich mit abnehmender Profiltiefe auch die Gefahr von Aquaplaning ganz erheblich.

ACHTUNG!
Bei Nichteinhalten der gesetzlichen Mindestprofiltiefe von 1,6 mm drohen rechtliche Konsequenzen.
Bei einem Unfall können Sie sogar Ihren Versicherungsschutz verlieren.
Die Mindestprofiltiefe ist erreicht, wenn der Reifen bis zu den Indikatoren abgefahren ist.

MEIN TIPP:
Kontrollieren Sie regelmäßig die Profiltiefe Ihrer Reifen!
Gerne helfe ich Ihnen dabei.

• WICHTIG: Nach 50 km Radschrauben nachziehen!

BITTE RÄDER 50 KILOMETER NACH DEM RADWECHSEL NACHZIEHEN !

Wenn sich nach einem Radwechsel die Schrauben eines Rades lösen, haftet die Werkstatt auf jeden Fall dann, wenn sie es unterlassen hatte, den Kunden darauf aufmerksam zu machen, dass schon nach kurzer Fahrzeit die Befestigungsschrauben nachzuziehen sind. Auf dieses Urteil des Amtsgerichts (AG) Trier verweisen die Verkehrsanwälte (Arge Verkehrsrecht im DAV). Hier versäumte es die Werkstatt, den Kunden zu informieren, dass nach einigen Kilometern der feste Sitz der Radschrauben kontrolliert werden muss. Den Werkstattbetreiber trifft an dem später wegen eines gelösten Rades entstandenen Unfalls allerdings nicht die alleinige Schuld. Auch wenn die Pflicht des Autobesitzers, seine Räder zu kontrollieren bei weitem nicht so groß ist wie das Versäumnis der Werkstatt, muss dem Kunden eine Mitschuld angelastet werden. Der Fahrer des Pkw hatte nach etwa 50 gefahrenen Kilometern eine leichte Unwucht wahrgenommen, daraus aber nicht auf lockere Radmuttern geschlossen. Nach Ansicht des Amtsrichters sollte auch allgemein bekannt sein, dass nach der Reifenmontage und einigen zurückgelegten Kilometern die Radschrauben zu kontrollieren sind. Aus diesen Gründen wurde auf eine Mithaftungsquote von 30 Prozent entschieden. Amtsgericht Trier, Aktenzeichen: 7 C 278/98 – Urteil vom 18.12.2002

Kommen Sie nach dem Radwechsel vorbei, wir kontrollieren die Radschrauben gerne auf festen Sitz.

 

 

 

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